Die Maginot-Linie (frz. Ligne Maginot, benannt nach dem französischen Verteidigungsminister André Maginot), war ein Verteidigungssystem bestehend aus vielen Bunkern entlang der französischen Grenze zu Deutschland und Italien sowie an der Südspitze von Korsika, welches von 1930 bis 1940 gebaut wurde um Angriffe des Deutschen Reichs und Italiens zu verhindern bzw. abzuwehren.
Auf unserer kleinen Tour durch den Elsas haben wir bisher nur Infanteriewerke und Kasematten besucht. Es werden aber noch weitere Bilder z.B. von einem Artilleriewerk folgen.
Infanteriewerk (frz. Petit Ouvrage)
In die Infanteriewerke der Maginot-Linie waren als Artilleriewaffen nur ganz vereinzelt 8,1 cm-Granatwerfer eingebaut worden. Alle besaßen hingegen mindestens eine MG oder 2,5 cm Pak/MG-Turm. Insgesamt waren diese nur mit zwischen 35 und 230 Mann belegten Anlagen wesentlich schwächer bewaffnet als die Artilleriewerke. Manche von ihnen waren für einen späteren Ausbau ausgelegt, zu dem es wegen finanziellen Schwierigkeiten jedoch nicht mehr kam. Auch diese Werke waren mit Ruheräumen, Küche, eigener Stromversorgung usw. ausgestattet.
Kasematte (frz. Casemate)
Eine Kasematte stellte innerhalb der Maginot-Linie eine selbständige, meist zweistöckige Kampfanlage dar. Für die bis zu 50 Mann Besatzung waren Ruhe- und Bereitschaftsräume, Gasschutzfilteranlage, Stromaggregat, Küche und Frischwassertank vorhanden. Die Waffen wirkten flankierend zum Schutz der Nachbarwerke.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maginot-Linie (2010)
